Zusammenfassung des Webinars: Fortgeschrittenes Koloniemanagement mit Climb™

In dieser Zusammenfassung erläutern wir, wie Climb ein zuverlässiges Tiermanagement unterstützen kann – von Zuchtstrategien und grundlegenden Haltungsaspekten bis hin zur Erfassung unerwünschter Ereignisse und veterinärmedizinischen Echtzeit-Warnmeldungen.

Am Mittwoch, dem 11. März 2026, leiteten Instem Chris Nichols, Senior Director, und Breac Baker, Produktmanagerin, ein Live-Webinar mit dem Titel„Fortgeschrittenes Koloniemanagement mit Climb“. In diesem Webinar wurden die Koloniemanagement-Funktionen von Climb vorgestellt und gezeigt, wie sich häufige Herausforderungen, denen Forscher sowie Tierhaltungs- und Veterinärteams gegenüberstehen, durch den in Climb integrierten, modernisierten und ganzheitlichen Ansatz zur Verwaltung aller Aspekte des Vivarium-Betriebs bewältigen lassen. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung dieser Demonstration.

Was kann Climb leisten? 

Climb ist eine cloudbasierte Plattform, die darauf ausgelegt ist, präklinische In-vivo-Studien von Anfang bis Ende zu verwalten. Sie vereint Studiendesign, Terminplanung, Tierverfolgung und Datenerfassung in einem einzigen System und ersetzt damit fragmentierte Tools wie Tabellenkalkulationen. Die Software ermöglicht es Teams, Experimente zu planen, Aufgaben dynamisch zuzuweisen und anzupassen, die Gesundheit der Tiere zu überwachen und Daten mit vollständiger Rückverfolgbarkeit zu erfassen. Durch die Automatisierung von Arbeitsabläufen und die Integration in Laborsysteme verbessert Climb die Effizienz, die Datengenauigkeit und die Compliance. Außerdem unterstützt es die Zusammenarbeit zwischen Forschungs-, Veterinär- und Betriebsteams und bietet Echtzeit-Einblicke sowie standardisierte Berichte, um die Entscheidungsfindung und wissenschaftliche Ergebnisse zu beschleunigen. In dieser Zusammenfassung des Webinars liegt der Schwerpunkt auf den Kernmodulen von Climb, die ein effektives Koloniemanagement unterstützen.

Tierhaltung – Bestellungen, Aufnahme und Unterbringung

Im Rahmen des Webinars untersuchten Chris und Breac, wie Climb den Tierbetrieb effizient verwalten kann – von der Auftragserteilung bis zur Unterbringung. Präklinische Labore nutzen häufig fragmentierte Systeme wie E-Mails oder Tabellenkalkulationen, um Auftragsdetails zu erfassen, und die Aufnahme und Unterbringung von Tieren erfolgt oft ohne einheitlichen Arbeitsablauf. Diese Systeme führen zu Informationssilos, die Fehler verursachen können, darunter auch das Löschen wichtiger Daten. 

Mit Climb können Benutzer die Facette „Bestellungen“ nutzen, um Bestelldaten zu zentralisieren, Pflichtfelder durchzusetzen und den Zugriff auf Formulare zu steuern. Benutzer gelangen ganz einfach zur Facette „Bestellungen“, indem sie das Dashboard „Tierbestellungen“ aufrufen, wo ihnen zwei Registerkarten angezeigt werden: „Bestellungen“ und „Tiere“. Wie unten dargestellt, können Benutzer, die auf das Formular „Bestellungen“ zugreifen, eine Vielzahl wichtiger Informationen einsehen, wie z. B. Bestell-ID, Bestellstatus und angeforderte Parameter (z. B. Tierart, Tierlinie, Geschlecht, Alter und Gewichtsbereich). Benutzer können zudem Beschaffungsinformationen wie Bestellnummer, Bestelldatum und voraussichtliches Lieferdatum einsehen und den Erhalt der Tiere bei deren Ankunft protokollieren.

Mithilfe der Facette „Tiere“ können Teams die mühsame Dateneingabe umgehen, indem sie Tiere in großen Mengen hinzufügen; dabei können sie Metadaten automatisch ausfüllen und die Unterbringung in einer einzigen Ansicht zuweisen. Mit dieser Funktion lassen sich neu hinzugefügte Tiere mit bestehenden Auftrags-IDs verknüpfen. Teams können Informationen wie Zuchtstatus, Geschlecht, Herkunft, Transport, Ankunftsdatum, Geburtsdatum, Studiennamen und Genotyp eingeben und sicher speichern. Unterbringungseinheiten lassen sich einfach erstellen und verwalten, da Benutzer die Anzahl der Tiere pro Einheit festlegen sowie den Besitzer, die Art der Unterbringung, den Behältertyp und den Standort dokumentieren können.

Diese Prozesse standardisieren die Tierbestellung und optimieren die Aufnahme und Unterbringung, wodurch das Risiko doppelter Dateneingaben und Fehler bei der Unterbringung wirksam beseitigt und letztlich der Arbeitsaufwand für die Aktualisierung und Pflege dieser wichtigen Informationen zur Tierverwaltung reduziert wird.

Qualitätssicherung, Koordination und Berichterstattung 

Climb wurde entwickelt, um die tägliche Datenqualität und die betriebliche Effizienz in der präklinischen Forschung zu verbessern. Im Webinar wurde erläutert, wie das unten abgebildete Dashboard „Datenerfassung und Arbeitsabläufe“ in Climb genutzt werden kann, um häufige Probleme in den Bereichen Qualität, Koordination und Berichterstattung zu lösen. Dazu gehören: 

  • Datenqualität: Während herkömmliche Tabellenkalkulationen zu inkonsistenten Daten und zusätzlichem Verwaltungsaufwand führen, zentralisiert Climb mit der „Workflow“-Funktion Datensätze und strukturiert Aufgaben. So können Aufgaben benannt, ihr Status eingesehen, Fristen festgelegt und bestimmte Mitarbeiter zugewiesen werden.
  • Koordination der Arbeitsabläufe: Die tägliche Arbeitsplanung über Teams hinweg kann chaotisch und unübersichtlich sein, doch die Climb-Funktion „Zeitplan“ ermöglicht eine farbcodierte Zuweisung von Aufgaben nach Person, Team oder Ausrüstung. Sobald Aufgaben erledigt sind, wird der Aufgabenstatus aktualisiert und es wird dokumentiert, wer die Aufgabe wann erledigt hat. 
  • Erfassung von Messdaten: Das Sammeln und Abrufen von Basisdaten über verschiedene Kolonien und Studien hinweg kann zeitaufwändig sein. Climb unterstützt jedoch die berührungslose Datenerfassung durch die Integration mit Messgeräten und die Zentralisierung von Messaufgaben.
  • Meldungen: Klinische Auffälligkeiten müssen umgehend gemeldet werden, was in einem stark frequentierten Tierhaltungsbereich jedoch eine Herausforderung darstellen kann. Mithilfe der Funktion „Klinisch“ können Climb-Nutzer klinische Beobachtungen und den Zustand der Tiere dokumentieren, Tierärzte benachrichtigen und Behandlungsaufgaben in einem einzigen Arbeitsablauf erstellen. Außerdem können sie bestimmte Beobachtungen als „dringend“ kennzeichnen, um eine dringende klinische Warnmeldung an einzelne Personen oder Nutzergruppen, wie beispielsweise Tierärzteteams, zu senden.
  • Tieranamnese: Mit isolierten Tools ist es schwierig, eine vollständige Tieranamnese zu erstellen. Bei Climb fasst die Funktion „Journal“ innerhalb des Bereichs „Tiere“ die Ereignisse des Lebenszyklus zusammen und liefert historische Informationen zu jedem Tier sowie wichtige Kennzahlen wie das Körpergewicht im Zeitverlauf und klinische Beobachtungen, die alle schnell ins PDF-Format exportiert werden können.

Durch die Bereitstellung dieser Funktionen verbessert Climb das Tierwohl und die wissenschaftliche Entscheidungsfindung, indem Dateninkonsistenzen reduziert, der Zeitaufwand für die Abstimmung von Tabellenkalkulationen minimiert und die Effizienz durch einen besseren Datenzugriff, eine bessere Aufgabenübersicht und eine ausgewogene Arbeitsverteilung gesteigert wird. Die Plattform verbessert zudem die Rückverfolgbarkeit und die Reaktionszeiten, wodurch klinische Verzögerungen und Kosten reduziert und gleichzeitig die Koordination zwischen Forschungs-, Tierhaltungs- und Veterinärteams gestärkt wird

Umfassende Verwaltung der Zuchtbetriebe

Im abschließenden Beispiel zur Herdenverwaltung in Climb zeigten Chris und Breac, wie Climb genutzt werden kann, um Zuchtabläufe zu modernisieren, Abstammungslinien zu visualisieren und die Zuchtleistung zu überprüfen. Für Organisationen, die sich für die Tierzucht entscheiden, kann diese zu einer komplexen Angelegenheit werden, wenn Daten in fragmentierten Systemen isoliert sind, die oft manuell verwaltet werden. Dies macht es mühsam und zeitaufwendig, die Zuchtgeschichte und -leistung nachzuverfolgen. 

Mit Climb gelangen Nutzer ganz einfach zum Dashboard für die Kolonieverwaltung. Hier erfassen die Facetten „Paarungen“ und „Geburten“ die Zuchtgeschichte, ermöglichen die schnelle Erfassung von Neugeborenen und integrieren Zucht-Workflows. Teams können Informationen wie IDs, Geburtsdaten, Entwöhnungsdaten, die Anzahl der Lebendgeburten und Paarungsdaten sowie die Anzahl der Geburten auf einen Blick einsehen und zugehörige IACUC-Protokolle hinzufügen. Stammbaum- und Effizienzdiagramme zeigen Abstammung, Genotypkontext und Zuchtkennzahlen an. Nutzer können zudem auf die Facetten „Animals“ und „Housing“ zugreifen, wodurch wichtige Tierdaten zusammengeführt werden. Mithilfe dieser Lösungen können Forschungs- und Tierteams Arbeitsabläufe optimieren und Daten schnell und einfach analysieren, um eine bessere und effizientere Entscheidungsfindung zu unterstützen. 

Demnächst: Provantis Climb Colony

Im Rahmen des Webinars gab es zudem eine spannende Ankündigung: die Anbindung von Climb an Provantis. Dies ermöglicht umfassende Qualitätsmanagementdaten an einem zentralen Ort, wobei die Daten zur Koloniebewirtschaftung aus Climb in Provantis einfließen. Weitere Details werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Schlussfolgerung 

Climb unterstützt ein zuverlässiges Tiermanagement – von Zuchtstrategien, der Nachverfolgung von Stammbäumen, der Zuweisung von Käfigen und der grundlegenden Unterbringungslogistik bis hin zur Erfassung unerwünschter Ereignisse und veterinärmedizinischen Echtzeit-Warnmeldungen zur Förderung des Tierschutzes. All dies erfolgt über eine strukturierte, rollenbasierte Plattform, die darauf ausgelegt ist, Fehler zu reduzieren und zuverlässige, überprüfbare Aufzeichnungen zu führen. Diese Zusammenfassung gibt nur einen kurzen Überblick über die Funktionen von Climb. Um mehr über den vollen Funktionsumfang dieser Lösung zu erfahren, Live-Demonstrationen zu sehen und an einer informativen Fragerunde teilzunehmen, schauen Sie sich das vollständige Webinar an oder buchen Sie eine kostenlose Demo, um zu entdecken, wie Climb das Koloniemanagement für Ihr Team revolutionieren kann.

John Gard

Senior Marketing Manager, Studienmanagement-Lösungen John Gard ist für das Marketing der Study Management Solutions von Instemverantwortlich und stellt sicher, dass die Kunden über die Tools zur Rationalisierung der präklinischen Arbeitsabläufe informiert sind. Mit dem Schwerpunkt auf klarer Kommunikation und dem Verständnis der Kundenbedürfnisse arbeitet John Gard daran, Forscher mit Lösungen zu verbinden, die ihre Arbeit effizient und effektiv advance .

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